Big Weather - Sabrinas Wetterservice     



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28. November 2021
herzIn die neue Woche geht es mit wenig Sonnenschein und länger anhaltendem Regen im Flachland. Zwischendurch kann sich auch mal etwas Schneeregen dazu gesellen. Dabei werden dort die Temperaturen im einstelligen Bereich bleiben und nur zur Wochenmitte vorübergehend in die Nähe der 10-Grad-Marke kommen. In den Nächten kann es leichten Frost und regional Glätte durch überfrierendeNässe geben. Dazu weht ein frischer, in Böen zeitweise starker Wind aus westlichen Richtungen. Von winterlichem Ambiente im Flachland erst einmal keine Spur - und auch für die kommende Woche deutet sich derzeit keine Änderung an.
Ganz anders sieht es im Bergland aus: Pünktlich zum Wochenende hat nun auch im Mittelgebirge der Winter Einzug gehalten. Ab einer Höhenlage von etwa 500 Metern konnte sich dort eine dünne Neuschneedecke bilden. Im Schwarzwald sind es derzeit sogar bis zu 25 Zentimeter. Ob der Schnee überall auf längere Zeit liegen bleibt, ist allerdings fraglich. Denn zur Wochenmitte werden die Temperaturen vorübergehend etwas steigen. In Verbindung mit den erwarteten leichten, aber länger anhaltenden Regenfällen könnte der frühwinterliche Traum dann schnell vorbei sein.

21. November 2021
Grauer Himmel, nässender Nebel und kühle Temperaturen - das ist die landläufige Vorstellung vom klassischen Novemberwetter. Und in der kommenden Woche wird es, abgesehen von wenigen Ausnahmen, klischeehaft mit dem typischen Novembergrau weitergehen. Unter zunehmendem Hochdruckeinfluss steigen die Temperaturen im Flachland tagsüber unter einer grauen Wolkendecke nur noch auf Werte im niedrigen einstelligen Bereich. In den Nächten gibt es leichten Frost mit streckenweiser Glätte durch überfrierende Nässe oder - dort wo es aufklart - durch Reif.
Zum Ende der Woche hin dreht die Strömung wieder auf westliche Richtung, und es muss mit etwas Regen gerechnet werden. In den Nächten bleibt es dann allerdings meist frostfrei.
Die schon vor Wochen in der Regenbogenpresse heraufbeschworene „Winter-Peitsche“ lässt also weiter auf sich warten. Eine Einwinterung bis ins Tiefland ist derzeit höchstens im Süden Deutschlands zu erwarten. So wird es dann auch in der darauf folgenden Woche voraussichtlich bei dem langweiligen, trüben Novemberwetter bleiben.

14. November 2021
Abgesehen von der närrischen Zeit in den Karnevalshochburgen ist der November eher für seinen trüben, an den typischen „Londoner Nebel“ erinnernden Wettercharakter bekannt. So manchem schlägt die sonnenscheinarme Zeit als „November-Blues“ aufs Gemüt. Dabei ist es keineswegs immer so, dass der November als trübsinniger Monat daherkommt. Gerade in den vergangenen Jahren wurde im November mancherorts eine überdurchschnittliche Sonnenscheindauer registriert.
Bei den Wetterfröschen ist der November eher wegen seiner „Nebel-Lotterie“ berüchtigt: Ob die Sonne während einer ruhigen Hochdrucklage es schafft, die Hochnebeldecke zu durchbrechen, lässt sich trotz modernster Technik oft eher auswürfeln als berechnen.
Die neue Wetter-Woche wird in den meisten Regionen Deutschlands den bilderbuchtypischen November bieten: Nach dunstig-trübem Tagesbeginn hält sich besonders in den Vormittagsstunden eine hochnebelartige Wolkendecke. Hier und da kann es zwischendurch mit ein paar Sonnenstrahlen auflockern. In der zweiten Wochenhälfte wird sich regional auch leichter Regen oder Sprühregen hinzugesellen. Die Temperaturen liegen gleichwohl im eher milden Bereich und können im Westen Deutschlands tagsüber sogar zweistellig sein. Dabei weht ein schwacher bis mäßiger, meist südwestlicher Wind.

07. November 2021
Die neue Wetter-Woche wird eine novembertypische Hochdrucklage bringen. Und die verspricht nichts Spektakuläres. Am Montag kann es auf der Rückseite abziehender Tiefausläufer besonders im nördlichen Teil Deutschlands noch regnerisch und recht windig sein. Im Laufe der Woche beginnen die Tage in vielen Regionen trübe mit einer hochnebelartigen Wolkendecke. Im weiteren Tagesverlauf bekommt die graue Masse Lücken, und immer öfter kommt dann die Sonne zum Vorschein. Die Tageshöchstwerte der Temperatur bewegen sich um 10 °C. In den Nächten ist es verbreitet dunstig-trübe mit Tiefstwerten wenig über 0 °C. In ungünstigen Lagen kann Bodenfrost auftreten.
Zum kommenden Wochenende wird es an den Küsten voraussichtlich sehr windig bis stürmisch werden. Mit Schnee und Eis ist im Flachland jedenfalls bis auf weiteres nicht zu rechnen.

31. Oktober 2021
Die sonnenscheinreichen und regional für die Jahreszeit auch zu warmen Tage gehören pünktlich zum Novemberbeginn der Vergangenheit an. Atlantische Tiefausläufer machen sich nun auf den Weg nach Mitteleuropa. Diese läuten einen unbeständigen, und - besonders in der Nordhälfte - auch windigen Witterungsabschnitt ein. Eine Sturmlage stellt sich allerdings vorerst nicht ein. So wird es vorherrschend stärker bewölkt sein und über die Woche verteilt auch immer mal wieder zu Regenschauern kommen. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen nur noch wenig über 10 °C. Unter der Wolkendecke bleibt es in den Nächten im Flachland frostfrei, nur in ungünstigen Lagen ist vereinzelt Bodenfrost möglich. In der Alpenregion liegt die Schneefallgrenze ab der Wochenmitte bei nur knapp unter 1.000 Metern.
Das leicht unbeständige und von Tiefausläufern geprägte Wetter wird sich wahrscheinlich auch in der Folgewoche fortsetzen. Der Temperaturtrend geht dabei eher in Richtung Milderung. Ein verfrühter Wintereinbruch ist somit erst einmal nicht in Sicht.

24. Oktober 2021
Nach der turbulenten Sturmlage steht in der neuen Wetter-Woche regional sonniges, ansonsten auch trübes und vor allem ruhiges Herbstwetter auf dem Programm. Dabei kann es sich besonders in der Nacht zum Montag unter klarem Himmel bis unter den Gefrierpunkt abkühlen. Tagsüber kommt nach teils zögernder Auflösung von hochnebelartiger Bewölkung für längere Zeit die Sonne zum Vorschein und lässt die Temperaturen in der zweiten Wochenhälfte bis auf 18 °C steigen, mit den höchsten Werten im Rheinland.
Pünktlich zum Wochenende machen sich besonders im Westen Deutschlands atlantische Tiefausläufer mit teils kräftigen Schauern bemerkbar und lassen den Oktober wechselhaft ausklingen. Dabei wird auch der Wind deutlich lebhafter. Ob sich möglicherweise sogar eine neue Sturmlage aufbauen kann, ist derzeit noch unsicher.

17. Oktober 2021
Die neue Wetter-Woche kommt sehr abwechslungsreich daher und wird wohl für jeden etwas Passendes dabei haben.
So wird es am Montag unter Hochdruckeinfluss nach Auflösung von Dunst und Nebel entweder hochnebelartig bewölkt oder zeitweise auch sonnig sein. Es bleibt niederschlagsfrei. Am Dienstag machen sich atlantische Tiefausläufer mit feuchten, wolkenreichen und sehr milden Luftmassen auf den Weg nach Deutschland. Dabei wird es rasch wechselnd, überwiegend aber stark bewölkt bis bedeckt sein, und es kommt immer wieder zu teils kräftigen Schauern. Trotz der geringen Sonneneinstrahlung können die Temperaturen am Mittwoch verbreitet auf Werte um 20 °C steigen. Dazu weht ein frischer bis starker Südwestwind, der am Donnerstag in Böen Sturmstärke 9 erreicht. In den Alpen sind mittwochs bei Föhn sogar sommerliche 25 °C möglich.
Nach Durchgang einer Kaltfront werden die Temperaturen ab Donnerstag überall stetig zurückgehen und liegen zum Wochenende wieder im jahreszeitüblichen Bereich. Dafür beruhigt sich das Wetter aber auch wieder, und zum Wochenende bleibt es niederschlagsfrei - je nach Region mit längeren sonnigen Phasen oder anhaltend hochnebelartiger Bewölkung.

10. Oktober 2021
Wer am Sonntagmorgen sein Auto starten wollte, wird in vielen Regionen Deutschlands erst einmal den Eiskratzer herausgekramt haben: Unter klarem Himmel gingen die Lufttemperaturen bis ins Flachland unter den Gefrierpunkt zurück - die erste Frostnacht der neuen Saison! Die bis dato wetterbestimmende Hochdruckbrücke wird nun pünktlich zum Beginn der neuen Woche ihren Einfluss auf unser Wetter verlieren. Damit verbunden wird wolkenreiche Luft einströmen, so dass die schützende Wolkendecke, aber auch die stärkere Luftbewegung die nächtlichen Tiefstwerte deutlich über Null halten. Nur noch im Bergland können Fröste auftreten. Am Tage ist es dann aber mit dem anhaltenden Sonnenschein ebenso vorbei. Atlantische Tiefausläufer bringen Regenschauer und frischen bis starken Wind. An der norddeutschen Küste kann auch mal ein Gewitter mit dabei sein.
Bis zum Wochenende setzt sich das unbeständige und von Tiefausläufern geprägte Wetter fort. Zwischendurch zeigt sich aber auch immer mal wieder die Sonne. Die Temperaturen erreichen dabei jahreszeitübliche Werte und werden nicht mehr über 15 °C steigen.

03. Oktober 2021
Das erste Oktoberwochenende ist mit Temperaturen über 20 Grad und viel Sonne wahrscheinlich noch nicht das letzte seiner Art gewesen. Zwar wird es im Laufe der Zeit immer schwieriger, die 20-Grad-Marke zu knacken. Denn nicht nur die Sonnenscheindauer nimmt stetig ab und die Nächte werden länger. Auch sorgt der für anhaltenden Sonnenschein nötige Hochdruckeinfluss in dieser Jahreszeit für die Ausbildung morgendlicher Dunst- und Nebelfelder, die durch den Sonnenschein zunächst einmal aufgelöst werden müssen und erst danach das Thermometer spürbar ansteigen lassen. Für das kommende Wochenende steht jedenfalls wieder viel Sonnenschein bei Temperaturen knapp unter 20 Grad auf dem Programm.
Zuvor aber wird eine Kaltfront zum Wochenbeginn Deutschland überqueren und zunächst im Westen, am Montag auch im Osten für Niederschlag sorgen. Bis zur Wochenmitte geht es recht wechselhaft und vor allem windig zur Sache. So werden am Mittwoch immer wieder Schauer und starker Südwestwind erwartet, der in Böen auch stürmisch sein kann. Dabei steigt das Thermometer kaum über 14 Grad. In der zweiten Wochenhälfte verstärkt sich der Hochdruckeinfluss, und die Sonne kommt wieder öfter zum Vorschein. Bei gering bewölkten oder dunstig-nebligen Nächten gehen die Tiefstwerte in den einstelligen Bereich zurück. Mit Bodenfrost wird aber noch nicht gerechnet.

26. September 2021
Nachdem zum Wochenende die Temperaturen gebietsweise mit bis zu 25 °C nochmals im sommerlichen Bereich lagen, bringt die neue Wetter-Woche von Westen her unbeständigeres und auch kühleres Wetter. Mit Tageshöchsttemperaturen etwas unter 20 °C bleibt es aber auch in den kommenden Tagen weiterhin mild.
Atlantische Tiefausläufer werden am Montag auf die vorgelagerte Warmluft treffen und zuerst im Westen für teils kräftige Schauer sorgen, die auch gewittrig ausfallen können. Im Laufe des Tages verlagern sich die Schauer weiter ostwärts und verdrängen auch im Raum Brandenburg die sehr warme Luft Richtung Osten.
In den darauf folgenden Tagen gibt es einen oft freundlichen Mix aus Sonne und stärkerer Bewölkung. Zeitweise muss mit leichtem Regen gerechnet werden. In den Nächten kann es bei Aufklaren mit den Tiefsttemperaturen schon in den einstelligen Bereich gehen. Bodenfrost wird aber noch nicht erwartet.

19. September 2021
Mittwoch steht der kalendarische Herbstanfang auf dem Programm. Auch das Wetter geht deutlich in diese Richtung. Besonders die Nächte werden in der neuen Woche mit einstelligen Tiefsttemperaturen sehr frisch. In ungünstigen Lagen sind sogar die ersten Bodenfröste zu erwarten.
In der ersten Wochenhälfte wird sich tagsüber nach Auflösung örtlicher Dunst- und Nebelfelder noch ruhiges und phasenweise freundliches Wetter einstellen. Dabei steigen die Höchsttemperaturen auf 16 bis 19 °C - nur im Süden Deutschlands kann die 20-Grad-Marke gerissen werden. Am Mittwoch, pünktlich zum Herbstbeginn, kann in den frühen Morgenstunden schon örtlich Bodenfrost auftreten.
Ab Donnerstag wird es mit Ausnahme des Südens zunehmend wechselhafter, und es muss immer wieder mit Schauern gerechnet werden. Dazu weht ein zeitweise frischer bis starker West- bis Südwestwind. Gleichzeitig wird es zunächst wieder milder. Besonders in den Nächten bewahrt die dichte Wolkendecke dann die bodennahen Luftschichten vor starker Auskühlung.

12. September 2021
Nach den spätsommerlichen Temperaturen der vergangen Woche wird sich das Wetter zur Wochenmitte umstellen. Ein Tiefdruckgebiet macht sich auf den Weg und kann am Montag und Dienstag auf seiner Vorderseite feuchtwarme Luft heranschaufeln, so dass die Temperaturen in den südlicher gelegenen Regionen der Republik nochmals sommerliche 25 °C erreichen werden. Spätestens am Mittwoch ist es dann aber mit den Sommertemperaturen vorbei. Dabei werden zum Teil kräftige Schauer und Gewitter erwartet, welche die vorgelagerte Warmluft nach Osten abdrängen.
In der zweiten Wochenhälfte wird sich das Wetter beruhigen. Längere sonnige Abschnitte wechseln sich mit teils starker Bewölkung ab, und meist bleibt es trocken. Mit Tageshöchsttemperaturen um 20 °C wird es weiter angenehm mild.

05. September 2021
Die neue Woche bringt den schon längst als erledigt geglaubten Sommer zurück. Mit einer ruhigen spätsommerlichen Wetterlage und - besonders im Süden - maximal möglicher Sonnenscheindauer können dort die Temperaturen bis Donnerstag auf bis zu 29 °C steigen. Im übrigen Deutschland werden verbreitet 25 bis 27 °C erreicht. Durch die inzwischen im Vergleich zum Hochsommer schon länger gewordenen Nächte kann sich die Luft unter klarem Himmel örtlich bis auf 10 °C abkühlen. Die Folgen sind nicht nur beschlagene Autoscheiben am frühen Morgen, sondern örtlich auch Dunst oder Nebelfelder.
In der zweiten Wochenhälfte kommt dann schon wieder Bewegung in die Wetterlage. Denn von Westen her greifen atlantische Tiefausläufer auf Deutschland über. Dabei werden die Temperaturen ein wenig zurückgehen, nur im Nordosten bleibt es noch bis zum Samstag durchweg freundlich und mit Werten um 26 °C auch sehr warm. Zum Wochenende werden aber auch dort Schauer, Gewitter und leichte Abkühlung erwartet.
Die Woche darauf bleibt es voraussichtlich noch recht warm. Die 25-Grad-Marke, die einen so genannten Sommertag statistisch ausmacht, wird wahrscheinlich nur noch an wenigen Orten erreicht.

29. August 2021
Am 1. September beginnt der meteorologische Herbst, und dementsprechend zurückhaltend geht es auch mit den Temperaturen weiter. Im Laufe der neuen Woche aber wird sich das Hoch „Gaya“ zunehmend bemerkbar machen. Es wird in weiten Teilen Deutschlands für ruhiges und freundliches Wetter sorgen. Mindestens bis zur Wochenmitte muss jedoch besonders in Ostdeutschland mit teils ergiebigem Regen gerechnet werden. Aber auch an den Alpen sind bis zu 70 Liter pro Quadratmeter möglich. Am freundlichsten wird es im Westen Deutschlands bleiben. So können im Rheinland die Temperaturen zum Wochenende bis auf 25 °C steigen und erreichen damit spätsommerliches Niveau.
Die Computermodelle für die Zeit danach lassen keine wesentlichen Änderungen erwarten: Bei Tageshöchsttemperaturen von 20 bis 23 °C und einem freundlichen Sonne-Wolken-Mix geht es in Richtung eines angenehmen Frühherbstes.

22. August 2021
Die letzte Augustwoche bricht an, und wir befinden uns im Spätsommer, der von vielen Menschen als die schönste sommerliche Phase wahrgenommen wird. Nicht zu heiß, oft mit viel Sonne - aber auch schon mit den ersten Anzeichen des bunten Herbstes.
In diesem Jahr ist der Sommer in weiten Teilen Deutschlands deutlich gemäßigter dahergekommen, als man in den letzten Jahren gewohnt war. Brutalo-Temperaturen und Dürre blieben Deutschland erspart - anders sah es aber in Griechenland, Spanien und sogar in Teilen Österreichs aus. Und mit der Flutkatastrophe in der Ahr- und Eifelregion, die mit ihren Folgen noch immer andauert, hat das Extremwetter regional auch in diesem Jahr wieder zugeschlagen.
Die letzten Augusttage werden aller Voraussicht nach unspektakulär und durchwachsen verlaufen. Subpolare Luft maritimen Ursprungs wird dafür sorgen, dass sich das Wetter besonders im Norden und Osten wechselhaft gestaltet mit vielen Schauern. Im Westen bleibt es öfter freundlich und trocken. Die Tageshöchsttemperaturen werden sich mit Werten um die 20 °C republikweit sehr zurückhalten.
Trotzdem bedeutet das nicht, dass der Sommer schon gelaufen ist. Temperaturen um die 30 Grad sind selbst nach Mitte September noch möglich und gar nicht allzu selten. Eines lässt sich aber nicht leugnen: Mit dem Hochsommer ist es in diesem Jahr vorbei.

15. August 2021
Das Wochenende brachte in den südlichen Regionen Deutschlands bei Tageshöchsttemperaturen um 30 Grad und erheblicher Schwüle eine deutliche Wärmebelastung. In der von der Flutkatastrophe schwerst geschädigten Ahrtalregion wird der dort noch immer in gewaltigen Mengen vorhandene Müll unter der Hitze zu einer erheblichen Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt. Stehende Gewässer und feucht-heißes Wetter begünstigen zudem die Mückenbrut. Zumindest in dieser Hinsicht wird die ab Montag einsetzende deutliche Abkühlung der Region eine gewisse Erleichterung bringen. Denn auf der Rückseite des Tiefs LUCIANO gelangt zunehmend frische Meeresluft atlantischen Ursprungs nach Deutschland. Dabei werden die Temperaturen in der ersten Wochenhälfte mit gebietsweise unter 20 Grad schon ein wenig Herbstfeeling aufkommen lassen. Besonders im Norden der Republik werden stürmischer Wind und teils kräftige Schauer erwartet.
Zum kommenden Wochenende wird sich das Wetter dann wieder beruhigen, und die Temperaturen pendeln sich voraussichtlich auf einem einem normalen, jahreszeitüblichen Niveau ein.

08. August 2021
Nach den in diesem Jahr eher mäßig temperierten und gebietsweise auch regnerischen „Hundstagen“ kommt in der neuen Woche langsam aber sicher der Sommer zurück. Und das in einer Form, wie es sich für mitteleuropäische Verhältnisse gehört. In der zweiten Wochenhälfte werden verbreitet Tageshöchstwerte zwischen 25 und 30 °C erwartet. Dabei wird die Sonne von einem locker bewölkten Himmel scheinen, und es bleibt niederschlagsfrei. Erst zum Wochenende wird die einfließende Luft wieder feuchter, so dass zum Nachmittag dann auch wieder Schauer und Gewitter auf dem Spielplan stehen können.
Für die Tage danach zeigen die Temperaturen der Computermodelle einen leichten Trend nach unten, wobei es aber angenehm sommerlich bleiben dürfte. Von Wetterkapriolen wie Wolkenbrüchen oder Extremhitze bleiben wir demnach absehbar verschont. Es sieht nach einem angenehmen Spätsommer aus.

01. August 2021
Der Sommer 2021 scheint nach vielen heißen und oftmals auch dürren Sommern der vergangenen Jahre ein typisch mitteleuropäischer Vertreter seiner Klasse zu werden. Was von manchem als zu unbeständig oder gar kühl empfunden wird, ist die für unsere Breiten eigentlich zu erwartende Wetternormalität - von sintflutartigen Regenfällen wie jüngst in der Ahrregion einmal abgesehen. Auch wenn sich der eine oder andere über die Jahre mit teils wochenlangen Extremwerten um die 35 °C arrangiert haben mag: Normal war das nicht.
An Stelle einer blockierenden Omega-Lage oder einem schlaffen Jetstream mit der Folge lang währender Dürre lösen sich in diesem Jahr im „beständigen Wechsel“ Atlantiktiefs mit Zwischenhocheinflüssen ab. Und auch in der neuen Woche werden sich in den Nachmittagsstunden überwiegend im Westen und in der Mitte Deutschlands Schauer und Gewitter einstellen. Die Temperaturen werden dabei im gemäßigten bis sommerlichen Bereich, jedenfalls nicht höher als 27 °C liegen. Somit gestalten sich auch die „Hundstage“, berühmt-berüchtigt als oftmals heißeste Zeit des Jahres im Sternbild des Großen Hundes (daher der Name) eher durchschnittlich.
Für die darauf folgende Woche sagen die Computermodelle etwas wärmere, aber weiterhin wechselhafte Tage voraus. Dramatische Wettersituationen wie Extremhitze oder weitreichende Starkregenfälle sind damit bis auf weiteres nicht in Aussicht.

25. Juli 2021
Wegen der Hochwassersituation in NRW und Rheinland-Pfalz geht der Blick in diesen Tagen mit berechtigter Sorge auf die Niederschlagsprognosen. So wird von den Computermodellen für die neue Woche zwar wechselhaftes Schauerwetter berechnet, aber bei weitem keine Regenmengen, wie sie vor knapp zwei Wochen aufgetreten sind. Dennoch sind gebietsweise auch wieder Starkregenschauer möglich. Wann und wo solche räumlich eng begrenzten Schauer auftreten werden, lässt sich nur im Stundentakt anhand von Radarmodellen sicher voraussagen.
Am Tag 11 der Flutkatastrophe sind die betroffenen Regionen noch meilenweit von lebenswerten Verhältnissen entfernt. Seit über einer Woche karren überwiegend Landwirte, Bauunternehmer und Freiwillige aus weiten Teilen der Republik, oft auf eigene Kosten, Berge von Müll aus dem Krisengebiet. Noch immer gibt es dort keine ausreichenden und stabilen Mobilfunkmöglichkeiten, was die Kommunikation sehr erschwert. Auch gibt es noch keine verlässlichen Zahlen über die Menschen, die in der Flutkatastrophe ihr Leben gelassen haben. Denn längst sind nicht alle Ruinen abgesucht und auch noch nicht alle Autowracks geborgen. Zudem gibt es weder Kanalisation, Frischwasser aus der Leitung oder gar Strom aus dem Netz. Unter diesen Umständen könnte selbst ein Starkregenschauer von „nur“ 30 Liter pro Quadratmeter verheerend sein, wenn er an der falschen Stelle niedergeht. Denn die Böden sind vollgesogen wie ein Schwamm und können kein Wasser mehr aufnehmen.
Am Sonntag hat der Fernmeldedienst der Feuerwehr Köln zusammen mit der Firma Tesla in dem besonders hart betroffenen Ahrtal-Gebiet 12 Starlink-Satellitenschüsseln installiert. Auf diese Weise werden die von der Flut Betroffenen kostenlosen Zugang zum Internet erhalten. Insgesamt sollen 35 Starlink-Parabolspiegel eingerichtet werden.

18. Juli 2021
In diesen Tagen erlebt der Westen und Süden Deutschlands eine der schlimmsten Hochwasserkatastrophen in der Geschichte der Bundesrepublik. Mancher wird sich vielleicht noch an das Oder-Hochwasser von 1997 erinnern, das in Deutschland, Polen und Tschechien verheerende Schäden anrichtete und in Polen und Tschechien über 70 Menschenleben forderte. Die derzeitige Lage übertrifft das Oder-Hochwasser in seiner Zerstörungskraft aber schon jetzt bei weitem.
Nachdem in den letzten Tagen überwiegend das deutsche Rheinland, die Eifel, Belgien, Luxemburg, Holland und Frankreich von den Wassermassen heimgesucht wurden, hat starker und anhaltender Regen nun am Wochenende die Alpenregionen Österreichs und den Südosten Bayerns getroffen und Überflutungen sowie Schlammlawinen ausgelöst. Die Starkregenfälle dauerten Sonntag Mittag in diesen Gebieten noch an. Unterdessen beginnen sich die Pegel im Westen und Südwesten allmählich zu stabilisieren.
Für die neue Wetter-Woche verspricht ein Hochdruckgebiet für Montag bis Freitag trockenes Wetter bei jahreszeitgemäßen Temperaturen und viel Sonnenschein. Zum kommenden Wochenende und die Tage darauf stehen die Zeichen aber wieder auf Schwüle mit zunehmender Schauer- und Gewitterneigung. Dabei wird regional auch wieder Starkregen auftreten. Wo das sein könnte, lässt sich allerdings nur kurzfristig voraussagen.

11. Juli 2021
Der unbeständige Wettercharakter mit westlichen Winden und gebietsweise ergiebigen Niederschlägen bleibt auch in der kommenden Wetter-Woche erhalten. Im Gegensatz zu den Vorjahren sind die Böden mittlerweile durch die wiederholten und regional stark bis sehr stark ausfallenden Regenfälle gut mit Feuchtigkeit gesättigt. Besonders in Franken war die Niederschlagslage in der zurückliegenden Woche extrem, so dass einige Flüsse Hochwasser-Pegelstände führten.
Auch in der neuen Woche ist besonders zur Wochenmitte wieder mit gebietsweise länger anhaltenden und ergiebigen Regenfällen zu rechnen. Dabei bewegen sich die Temperaturen im Allgemeinen um die für diese Jahreszeit typischen sommerlichen Werte. Zum Wochenbeginn kann in Ostdeutschland das Thermometer bis örtlich 33 °C ansteigen. Dort sind ab Mittwoch Gewitter mit Starkregen und teils auch Hagel zu erwarten. Aber auch im übrigen Deutschland werden bis voraussichtlich Donnerstag Gewitter und Schauer auf dem Programm stehen. Ab Freitag tritt allgemein Wetterberuhigung ein. Zum Wochenende erwarten wir dann deutschlandweit einen trockenen, milden Sonne-Wolken-Mix bei höchstens 25 °C und einer angenehmen Brise aus Nordwest.

04. Juli 2021
Die neue Wetter-Woche verspricht eher unspektakulär zu werden. Weder brüllende Hitze noch sintflutartiger Regen stehen auf dem Programm. Nach einem deutschlandweit gemäßigten Wochenstart mit gelegentlichen Schauern und Gewittern wird sich am Dienstag in Ostdeutschland vorübergehend ein Hitzevorstoß aus Süden bemerkbar machen. Dabei können die Temperaturen dort verbreitet 30 °C erreichen. Aber schon am Abend setzt sich mit Schauern und Gewittern deutlich frischere Atlantikluft durch, die am Mittwoch im Osten für ergiebige Regenschauer sorgt. Anschließend bewegen sich die Höchsttemperaturen auch dort zwischen 23 und 25 °C. In den Nachmittagsstunden muss überall mit gelegentlichen Schauern gerechnet werden.
Erst zum Wochenende überwiegt in der gesamten Republik allgemein ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix mit angenehmen Tagestemperaturen von 23 bis 25 °C, das ganze bei schwachem westlichem Wind.

 

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