Big Weather - Sabrinas Wetterservice     



Werbung

29. März 2020
herzAuf der Rückseite einer am Wochenende durchgezogenen Kaltfront macht sich zu Beginn der neuen Woche wieder zunehmend Hochdruckeinfluss bemerkbar. Mit einer nordöstlichen Strömung gelangt dabei erneut trocken-kalte Luft nach Deutschland. Diese sorgt ab Montag für wolkenarmes, ruhiges Wetter und lässt in den Nächten die Temperaturen auf mäßigen Frost absinken. Für Dauerfrost reicht es bei dieser Wetterlage aufgrund des tagsüber langanhaltenden Sonnenscheins nicht mehr aus.
In der zweiten Wochenhälfte wird sich den Computermodellen zufolge die Strömung auf West bis Südwest umstellen. Damit verbunden werden die Nächte wieder frostfrei. Am kommenden Sonntag sind dann verbreitet Tageshöchsttemperaturen von 15 bis 17 °C in Aussicht.

22. März 2020
Nach den frühlingshaften Temperaturen der vergangenen Tage mit Werten bis nahe 20 °C bringt sich nun verspätet der Winter in Erinnerung. Unter Hochdruckeinfluss kann es sich in klaren Nächten örtlich bis auf -13 °C abkühlen. Selbst in größeren Städten sind Tiefstwerte bis -8 °C zu erwarten. Der Grund dafür ist der Zustrom kalter Luftmassen aus Ost bis Nord, der sich aber in der zweiten Wochenhälfte bei zunehmender Bewölkung wieder abmildern wird. Schneefälle haben damit außerhalb der Gebirgsregionen weiterhin keine Chance. Und auch tagsüber lässt die Sonne das Thermometer deutlich in den Plusbereich steigen.
Kaltlufteinbrüche zu dieser Zeit sind keine Seltenheit. Auch Ostern im Schnee mit Dauerfrost kommt gar nicht allzu selten vor. Ob es dann vielleicht im April doch noch mit ein paar Schneeflocken klappen könnte, ist ungewiss. Im Moment sieht es eher nicht danach aus.

15. März 2020
Nach den regenreichen vergangenen Wochen hat sich zum Wochenende das Hoch HELGE über Mitteleuropa eingefunden. Es wandert nun weiter ostwärts. Unter seinem Einfluss steht in der neuen Woche freundliches und trockenes Frühlingswetter auf dem Programm. Am Mittwoch können die Temperaturen in günstigen Lagen sogar die 20-Grad-Marke reißen. Erst zum Freitagabend kann am Abend gebietsweise auch mal einen Schauer fallen.
In der zweiten Wochenhälfte dreht die Strömung von Südwest auf nordwestliche Richtung. Damit verbunden ist eine deutliche Abkühlung auf unterdurchschnittliche Tagestemperaturen im unteren einstelligen Bereich. In den Nächten kann es unter klarem Himmel verbreitet leichten Frost geben. Ein echter Spätwintereinbruch ist damit aber absehbar nicht verbunden. Trotz des Kaltluftvorstoßes bleibt es erst einmal weiter freundlich.

08. März 2020
Man muss schon zu den großen Optimisten gehören, um sich die Hoffnung auf einen vielleicht doch noch verspäteten (Kurz-) Winter mit ein paar Schneeflocken zu bewahren. Zumindest im Flachland gibt es dafür in dem recht sicher absehbaren Zeitraum von 10 Tagen keine Chance. Denn mit einer kräftigen südwestlichen Strömung macht sich in der neuen Woche wieder sehr milde Meeresluft auf den Weg nach Deutschland. Am Dienstag bringt Tief GISELA verbreitet länger anhaltenden und ergiebigen Regen. Am Mittwoch können die Temperaturen im Westen und Süden hin kurzzeitig bis auf 17 °C ansteigen. Gleichzeitig wird mit einer neuen Sturmlage gerechnet, wobei im Bergland Windspitzen von Stärke 10 und im Flachland Böen bis Stärke 8 erwartet werden. Auch in der zweiten Wochenhälfte bleiben die Temperaturen tagsüber überwiegend zweistellig. Selbst Nachtfröste könnten erst wieder zum Ende der Woche gebietsweise möglich sein, und auch dann nur bei knapp unter 0 Grad. Trotz der milden Temperaturen wird es bei oft starker Bewölkung immer wieder Regenschauer geben. Besonders im Westen Deutschlands bläst die Woche über ein frischer bis starker und oft böiger Südwestwind. Zum Wochenende erwarten wir deutlich ruhigeres und meist freundliches Wetter bei Tageshöchstwerten um 10 °C.

01. März 2020
Der Winter hat diesmal noch gar nicht angefangen, da ist er auch schon wieder zu Ende. Während der kalendarische Frühling erst in drei Wochen beginnt, startet der meteorologische Frühling schon am 1. März. Die Ursache dafür ist ziemlich simpel: Es sind statistische und praktische Gründe für die elektronische Datenverarbeitung, die mit einem vollen Monat für Vergleichsreihen besser zurechtkommt.
Das aus den vergangenen Monaten gewohnte Spätherbstwetter wird sich auch in der neuen Woche fortsetzen. In den südlichen Regionen kann es unter aufklarendem Himmel zumindest über Nacht mal einen Hauch von Frost geben. Ansonsten bewegen sich die Temperaturen tagsüber im oberen einstelligen Plusbereich. Dabei ist immer wieder mit Schauern oder etwas Regen zu rechnen. Zum Wochenende erwarten wir zunehmend freundliches Wetter bei frühlingshaften zweistelligen Temperaturen.
Völlig ausgeschlossen ist ein später Wintereinbruch damit noch nicht. Auf absehbare Zeit ist allerdings kein Kaltlufteinbruch in Aussicht.

23. Februar 2020
Der Höhepunkt der närrischen Wochen wird in den rheinischen Hochburgen dieses Jahr nicht vom Wetter gefährdet. In den Jahren zuvor waren bedingt durch vorhergesagte und meist auch eingetroffene Sturmwetterlagen ganze Rosenmontagszüge abgesagt worden, starteten verspätet oder durften auf behördliche Weisung nur mit bestimmten Einschränkungen und Auflagen stattfinden.
In diesem Jahr geben sich die Stürme in Deutschland seit Wochen die Klinke in die Hand. Praktisch an jedem Wochenende fegt ein neues Sturmtief über Deutschland hinweg, und auch für das kommenden Wochenende rechnet das europäische Computermodell schon wieder mit einem neuen Sturm. Auch heute werden im Rheinland Windspitzen bis Stärke 9 im Flachland und bis Stärke 11 im Gebirge erwartet. Pünktlich zum Rosenmontag wird der Wind dann nur noch mäßig bis frisch wehen. Dazu gibt es starke Bewölkung und gelegentlich etwas Regen. Das jecke Treiben wir begleitet von milden Temperaturen im zweistelligen Bereich. Der Winter lässt also weiter auf sich warten...

16. Februar 2020
Nachdem am Wochenende im Alpenvorland mit Höchsttemperaturen nahe 20 °C nahezu sensationell milde Februartemperaturen erreicht wurden, geht es nun in eine neue Vorfrühlingswoche. Mit kräftigen westlichen Winden wird sehr milde und feuchte Atlantikluft nach Mitteleuropa geschaufelt. In der ersten Wochenhälfte werden dabei auch wieder recht heftige Winde mit im Mittel Stärke 5 bis 6 erwartet, die in Böen bis Stärke 8 erreichen können. Starke Bewölkung werden mit sonnigen Phasen wechseln, und es fallen immer wieder Schauer. Örtlich können auch Gewitter mit dabei sein. Die Tageshöchsttemperaturen bewegen sich um 10 °C, im Westen und Süden auch regelmäßig darüber. Selbst Nachtfröste werden im Flachland kein Thema sein.
Die Modellrechnungen machen bis zum Ende des Monats vorerst keine Hoffnung auf einen - wenn auch verspäteten - Beginn des Winters. Es fehlen Anzeichen für die Ausbildung eines kräftigen Hochs und das Vordringen von Kaltluft. Viel wahrscheinlicher bleibt die Fortsetzung des milden und nassen Westwindwetters in den nächsten Wochen. Allzu viel Zeit hat der Winter nun nicht mehr, denn die Sonne wird allmählich kräftiger. Die Chancen auf eine nachhaltige Einwinterung mit Schneedecke werden auch dadurch immer geringer.

09. Februar 2020
Auf dem Atlantik hat das Orkantief SABINE Kurs auf Deutschland genommen und wird vor allem im Westen und Norden Deutschlands mit Windspitzen der höchsten Beaufort-Stufe 12 von sich Reden machen. Der vorläufige Höhepunkt wird zusammen mit dem Kaltfrontdurchgang in der Nacht zum Montag erwartet. Mit Ausnahme des Nordostens, wo „nur“ ein Sturm der Windstärke 9 vorhergesagt ist, erreichen die Windgeschwindigkeiten allgemein 90 bis 130 km/h, an der Küste 140/km/h, in den Mittelgebirgen bis zu 180 km/h. Ein Orkan der höchsten Windstärke 12 ist ab einer Geschwindigkeit von 112 km/h definiert.
Orkantief SABINE trägt ein erhebliches Schadpotenzial in sich. Neben den wuchtigen Windböen sind sehr kräftige Regenschauer und auch Gewitter zu erwarten. Auf der Rückseite der Kaltfront ist allerdings noch nicht Schluss. Bis mindestens Mittwoch sind deutschlandweit verbreitet stürmischer Wind und Sturmböen in Aussicht. Dabei wird es etwas kälter, und so kann auch mal ein Graupelgewitter mit dabei sein. Erst zum kommenden Wochenende beruhigt sich das Wetter unter Zwischenhocheinfluss, und es wird vorübergehend freundlicher.

02. Februar 2020
Mit einer kräftigen westlichen Strömung werden zu Beginn der neuen Woche erneut sehr milde, aber auch feuchte Luftmassen vom Atlantik nach Mitteleuropa geblasen. Damit verbunden werden die Temperaturen wieder verbreitet in den zweistelligen Bereich vordringen und im Rheinland bis 13 °C erreichen. Die Nächte bleiben im Flachland zunächst frostfrei, erst ab Mittwoch kann es regional etwas unter den Gefrierpunkt gehen. Entspanntes Frühlings-Feeling wird sich dennoch nicht einstellen, denn es gibt immer wieder teils kräftige Niederschläge, die gelegentlich auch mit Graupelschauern und sogar mit Gewittern durchsetzt sein können. Dazu weht in der ersten Wochenhälfte starker bis stürmischer Wind, in den Bergen können Orkanstärken auftreten.
In der zweiten Wochenhälfte sorgt zunehmender Hochdruckeinfluss für Wetterberuhigung. Dabei scheint tagsüber für längere Zeit die Sonne vom heiteren Himmel. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen nur noch einstellige Werte, bleiben aber deutlich zu mild. In den Nächten wird allenfalls geringer Frost erwartet. Der Winter bleibt damit absehbar in weiter Ferne.

26. Januar 2020
Nach den recht sonnigen Tagen und zumindest leicht winterlich-frostigen Nächten gibt es in der neuen Woche die volle Packung Südwestwind-Düse. Milde atlantische Luftmassen übernehmen wieder die Regie und lassen die Temperaturen regional bis zu 12 °C ansteigen. Dabei wird es zeitweise sehr windig und am Dienstag besonders im Norden auch stürmisch werden. Das Wetter gestaltet sich eher april- als januartypisch. Neben Regenschauern werden besonders in der ersten Wochenhälfte auch Graupel und einzelne Gewitter auf dem Programm stehen. Zwischendurch zeigt sich gelegentlich auch die Sonne. Die Nächte bleiben regnerisch und frostfrei.
Und der Winter? Die mittelfristigen Computermodelle deuten erstmal eine Fortdauer des Schmuddelwetters an. Den Winter jetzt schon abzuschreiben, ist allerdings viel zu früh. Er kann sich durchaus auch noch im März festsetzen. Und auch Ostern im Schnee sind nicht ausgeschlossen.

19. Januar 2020
Die neue Wetter-Woche verspricht bundesweit ruhig und unspektakulär zu werden. Bei durchaus an Winter erinnernden Tageshöchsttemperaturen von knapp über 5 °C und vereinzelt leichten Nachtfrösten bleibt der Schnee aber weiterhin auf die typischen höheren Gebirgsregionen beschränkt. Im Nordosten Deutschlands kann es ab der Wochenmitte auch etwas regnen. Ansonsten zeigt sich die Sonne oft von einem nur leicht bewölkten Himmel.
Zum nächsten Wochenende werden wieder südwestliche Winde die Regie übernehmen und mildere, aber auch feuchtere Luft heranwehen. So werden regional wieder knapp zweistellige Temperaturen möglich sein. Gelegentlich fällt dann auch im Westen etwas Regen. Im Südosten Deutschlands bleibt es hingegen vorerst trocken und meist freundlich.

12. Januar 2020
Wer dieser Tage im Flachland den Schneewinter genießen will, hat dazu nur wenige Möglichkeiten. Denn nicht nur Deutschland, sondern auch der größte Teil Europas ist zurzeit noch schneefrei. Echtes Winter-Feeling kommt derzeit nur in den nördlichen Regionen Norwegens, Schwedens und Finnlands auf.
Bei uns geht der Frühling mitten im Januar weiter und setzt zur Mitte der neuen Woche mit Höchstwerten von bis 14 °C noch einen drauf. Dabei wird es nur leicht wechselhaft sein mit etwas Regen und ein paar Schauern. Oft zeigt sich die Sonne durch die Wolkenlücken.
Die weitere Wetterentwicklung ist noch sehr unsicher. Zwar deutet sich in einigen Modellen die Bildung eines blockierenden Hochs auf dem Atlantik an, was zur Umstellung auf nördliche Strömung führen würde und dem Winter auch in Mitteleuropa eine Chance gäbe. Derzeit sieht es aber eher danach aus, dass es bis zum Ende des Monats spätherbstlich bleibt. Allerdings dürften die Temperaturen auf jeden Fall in den einstelligen Bereich zurückgehen.

05. Januar 2020
Die vorsichtige Hoffnung auf winterliche Wetterverhältnisse, wie sie Ende 2019 auf Basis der Rechenmodelle noch möglich schienen, ist von der allzu milden Realität eingeholt worden. Nachdem am Wochenende unter klarem Himmel verbreitet leichter Nachtfrost aufgetreten ist, übernehmen zum Wochenbeginn mit einer südwestlichen Strömung wieder die Atlantiktiefs die Regie. So werden ab der Wochenmitte die Temperaturen tagsüber in vielen Regionen zweistellige Werte erreichen. Auch nachts ist im Flachland nicht mit Frost zu rechnen. Dabei wird es meist stark bewölkt bis bedeckt sein, nur zeitweise wird regional leichter Regen fallen. Zum Wochenende kommt dann auch wieder öfter die Sonne zum Vorschein.
In der nachfolgenden Woche werden die Temperaturen etwas zurückgehen, und es kann auch wieder öfter regnen. Nach den gegenwärtigen Computerprognosen ist weiterhin noch kein Winter mit Schnee absehbar.

29. Dezember 2019
Nachdem der Winter am Wochenende nach Weihnachten sich zumindest in den Nachtstunden mit leichtem bis mäßigem Frost in Erinnerung bringen konnte, geht der Temperaturtrend für das neue Jahr wieder deutlich nach oben. Ursache ist eine Umstellung der Luftströmung auf westliche Richtung, die spätestens am Freitag nach Neujahr bis ganz in den Osten vorankommen wird. Die letzten Tage des alten Jahres stehen noch unter Hochdruckeinfluss und damit im Zeichen der Sonne. Tagsüber bleibt es trotz der wetterbestimmenden Kaltluft verbreitet frostfrei.
In der Silvesternacht wird es in ganz Deutschland trocken bleiben - wenn man mal von etwas Nebelnässen in den ersten Stunden des neuen Jahres absieht.
Unter dem Einfluss der Atlantikluft steigen die Temperaturen nach Neujahr verbreitet deutlich in den Plusbereich, und auch die Nächte werden im Flachland wieder frostfrei. Allerdings wird es auch wieder unbeständiger, und so kann das Wetter am kommenden Wochenende mit Regen-, Schnee- und Graupelschauern überraschen. Dazwischen gibt es immer wieder sonnige Abschnitte. Statt des in den vergangenen Jahren oft knackig-kalten Jahresbeginns dürfte das Wetter zum Auftakt 2020 dann eher an April erinnern.

22. Dezember 2019
Jeder kennt es - kaum einer mag es: Das berühmt-berüchtigte „Weihnachtstauwetter“. Es kommt in unserer Region so häufig vor, dass es als so genannte typische Wetterlage von den Meteorologen vor langer Zeit einen eigenen Namen bekommen hat. Gemeint ist damit der oft pünktlich zu Heiligabend eintreffende Vorstoß milder Atlantikluft aus Westen, der eine möglicherweise schon vorhandene Schneedecke rasch zum Schmelzen bringt. In diesem Jahr gibt es nichts zum Auftauen - es bleibt einfach so mild wie es schon vorher war. Auch der oft über Silvester einsetzende Kaltlufteinbruch ist fraglich, allerdings ist die Vorhersage zum Jahreswechsel derzeit mit größten Unsicherheiten behaftet. Nach einer Einwinterung bis ins Flachland sieht es derzeit nicht aus.
Begründete Hoffnung auf einen richtigen Winter gibt es für den Januar. Zwar spricht derzeit einiges für einen milden Jahresbeginn mit Fortsetzung des herbstlichen Schmuddelwetters. Für die Zeit nach dem 10. Januar rechnen die Computer für das gesamte Deutschland einen deutlichen Temperaturrückgang ein. Zumindest wäre damit eine der Voraussetzungen für Schnee bis ins Flachland geschaffen. Es bleibt also spannend, und der Winter wird wettermäßig keineswegs ausfallen ;-)

15. Dezember 2019
Die alljährliche Frage nach Weißen Weihnachten nimmt dieser Tage auch für seriöse Prognosen immer mehr Gestalt an. Und da sieht es gegenwärtig zumindest für das Flachland nicht gerade vielversprechend aus.
Die kommende Woche wird deutschlandweit zunächst mal für die Jahreszeit außergewöhnlich milde Temperaturen bringen. So werden am Dienstag in Köln bis zu 16 °C erwartet. Auch die Nächte bleiben bis zum Ende der neuen Woche frostfrei. Zwar wird sich in der Weihnachtswoche darauf das allzu hohe Temperaturniveau nicht halten, jedoch werden zunächst weiterhin milde atlantische Luftmassen das Wetter bestimmen. Selbst für die Nächte sieht es im Flachland derzeit nicht nach Frost aus. Eher dürfte wechselhaftes, mildes und zeitweise auch windiges Wetter auf dem Programm stehen.
Völlig ausgeschlossen ist ein Wintereinbruch zu Weihnachten allerdings trotzdem nicht. Komplexe stratosphärische Änderungen im Strömungsmuster, die sich derzeit durchaus andeuten, können von Computermodellen noch nicht sinnvoll für einen längeren Zeitraum verarbeitet werden. Zum Jahreswechsel könnte es dabei durchaus winterlicher zugehen als bisher. Und: Der Winter hat selbst auf dem Kalender noch nicht einmal angefangen. Kein Grund also, ihn jetzt schon abzuschreiben ;-)

08. Dezember 2019
Die neue Wetter-Woche steht wieder im Zeichen von atlantischem Tiefdruckeinfluss. Milde Meeresluft lässt die Temperaturen weiter auf für die Jahreszeit zu milde Werte ansteigen. Zum Wochenende sind dann im Rheinland sogar bis zu 10 °C möglich. Damit verbunden wird es allerdings auch zeitweise sehr windig. In exponierten Lagen muss am Montag und Mittwoch sogar mit stürmischen Böen gerechnet werden. Abgesehen von einer kurzen Verschnaufpause an einem heiteren Dienstag wird fast jeden Tag starke Bewölkung das Himmelsbild beherrschen. Oft fällt länger anhaltender Regen oder auch Regenschauer, die teils recht kräftig sein können. Am Montag kann auch mal ein kurzes Gewitter mit dabei sein.
Auch für die nachfolgende Woche deutet momentan noch nichts auf eine Umstellung auf typisches Winterwetter mit Schnee hin. Ob sich daran zur Weihnachtszeit etwas ändern könnte, steht derzeit noch in den Sternen...

01. Dezember 2019
Der erste Advent landet in diesem Jahr nicht nur eine Punktlandung auf den 1. Dezember, sondern hat auch pünktlich ein wenig winterliches Flair mit im Gepäck. So konnten die Autofahrer in den Morgenstunden auch mal den schon etwas verstaubten Eiskratzer zur Hand nehmen. In günstig gelegenen Regionen zeigte sich durch Reifablagerungen ein Hauch von Weiß.
Von den Freunden der weißen Pracht wird allerdings weiterhin viel Geduld abverlangt. Denn schon zum kommenden Wochenende werden die Temperaturen tagsüber wieder bis knapp in den zweistelligen Bereich steigen, und auch die Nächte bleiben oft frostfrei. Eine flächendeckende Einwinterung mit Schneedecke und Kälte ist nach den derzeitigen Computermodellen - die eine halbwegs treffsichere Vorhersage für die nächsten 2 Wochen ermöglichen - nicht zu erwarten.

24. November 2019
In der neuen Woche stellt sich die Großwetterlage auf eine typische Westlage um und lässt milde Atlantikluft nach Mitteleuropa einfließen. Große Veränderungen in der Wahrnehmung des Wetters wird es für die meisten von uns nicht geben - außer dass die Nächte noch milder werden und wieder öfter etwas Regen fällt. An Stelle der bislang vorherrschenden südlichen bis östlichen Strömung wird die westliche etwas turbulenter und lässt den Wind besonders am Mittwoch böig werden. Die Sonne wird sich nur selten zeigen. Für die Freunde des gepflegten Winterwetters sieht es im Flachland weiterhin traurig aus. Zwar rechnen die Modelle in etwa einer Woche wieder jahreszeitgemäßere und damit etwas kältere Werte ein, für eine Schneedecke dürfte es aber im Tiefland auf zunächst absehbare Zeit nicht reichen.
Ungeachtet der Prognosen in einigen Zeitungen ist die Frage nach Weißen Weihnachten zu diesem Zeitpunkt völlig offen. Kein Computer kann vier Wochen im voraus das Wettergeschehen derart detailliert vorausrechnen. Es bleibt also spannend - und erstmal mild.

17. November 2019
Unter dem Einfluss der Tiefdruckgebite HEINER und GÜNTHER hat es zum Ende der vergangenen Woche in den höheren Lagen der Alpen massive Schneefälle gegeben. Auch am Wochenende ist besonders in Österreich zum Teil bis in tiefere lagen wieder reichlich Schnee gefallen, so dass einige Orte von der Außenwelt abgeschnitten wurden und nicht einmal Strom haben.
Tiefdruckgebiete werden auch in der neuen Woche das Wetter in Mitteleuropa bestimmen. Während in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Slowenien, und selbst in Teilen Italiens der Schneewinter weitergeht, steigen im deutschen Flachland die Temperaturen bei ruhigem Herbstwetter langsam bis in den zweistelligen Bereich.
Die mittelfristigen Vorhersagen lassen dem Winter in weiten Teilen Deutschlands vorerst keine Chance. Selbst in den Nächten sind verbreitet positive Temperaturen zu erwarten.

10. November 2019
Die in den vergangenen Wochen oft deutlich zu hohen Temperaturen nehmen nun fast überall jahreszeitgemäße Werte an. Der von einigen bunten Zeitungen vielfach heraufbeschworene Wintereinbruch ist allerdings noch weit entfernt und gar nicht absehbar.
Unter Hochdruckeinfluss wird in der neuen Woche ruhiges Herbstwetter erwartet. Dabei beginnt der Tag in exponierten Lagen mit den üblichen Frühnebelfeldern, die sich am Vormittag auflösen und später die Sonne durchlassen. Hin und wieder kann auch mal etwas Regen fallen. Schneeflocken beschränken sich aber weiter auf den Alpenraum. Besonders bei aufklarendem Nachthimmel werden die Temperaturen auch im Flachland in Bodennähe unter den Gefrierpunkt absinken. Regional ist auch leichter Luftfrost möglich. In den Morgenstunden muss deshalb mit Glätte durch überfrierende Nebelnässe gerechnet werden.

03. November 2019
Nach dem extrem lauen Wochenende geht es auch mild in die neue Woche. Mittelfristig werden sich die Temperaturen allerdings jahreszeitgemäßen Werten angleichen. In der neuen Woche bestimmen mit einer südwestlichen Strömung Tiefausläufer unser Wetter. So wird es oft stärker bewölkt sein und immer wieder etwas Regen oder Regenschauer geben. Im Flachland bleibt es fast durchgängig frostfrei, lediglich in den Nächten kann bei längerem Aufklaren regional Bodenfrost auftreten.
Während es hierzulande noch recht warm ist, hat in Skandinavien bereits der Schneewinter Einzug gehalten. Bei einer Drehung der Deutschland beherrschenden Luftströmung auf nördliche Richtungen könnte sich kältere Luft auch bei uns durchsetzen. Die weitere Wetterentwicklung im November ist unsicher und bleibt somit spannend. Eine erste Schneedecke wäre in der zweiten Novemberhälfte zumindest im Norden und in der Mitte Deutschlands jedenfalls nicht ausgeschlossen.

 

big-bella.de / big-weather.de

 
Big Weather. Ever stand by.

Übersicht

 

OK

Unsere Website verwendet Cookies. Wenn Du auf unserer Website weitersurfst, stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren

OK

Unsere Website verwendet Cookies. Wenn Du auf unserer Website weitersurfst, stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren